Gripenimpfung (unveröffentlicht)

Das mit der Kampfjet-Beschaffung kommt mir vor, als käme meine elfjährige Tochter zu mir und fragt: «Paps, ich möchte mir einen Plönz kaufen.»
Ich: «Okay, und warum machst Du’s nicht?»
«Der ist superteuer, ich hab nicht so viel Geld.»
Ich werde hellhörig. «Oha, und was kostet der denn so?»
Jetzt druckst sie leicht verschämt rum. «Etwa sechs Jahre Taschengeld.»
Mir verschlägt es die Sprache. «Hmm… das ist ziemlich teuer. Willst Du, dass ich Dir das Geld vorschiesse? Dann hast Du aber ziemlich lange kein Taschengeld mehr.»
Jetzt der Welpenblick: «Kannst Du ihn mir nicht schenken?»
Ich schlucke zwei Mal leer, dann kriege ich meine Fassung wieder. Ausserdem will ich wissen, wofür ich so viel Geld ausgeben soll. «Sag mal, wozu brauchst Du diesen Plönz denn überhaupt?»
Jetzt bekommt sie glänzende Augen: «Alle auf dem Pausenplatz haben einen. Und wenn man einen hat, hofft man, dass man den nie wirklich braucht.»
Ich will ihr sagen, dass das ziemlich bescheuert tönt, aber sie redet ohne Punkt und Komma weiter: «Man muss natürlich ganz viel damit üben, und den Anderen zeigen, dass man einen hat, bitte, bitte, bitte.»
Vielleicht bin ich etwas schwer von Begriff, aber ich frage trotzdem: «Gibt es denn keinen Billigeren?»
«Doch, schon, aber die taugen alle nichts. Ich hab das genau gepfrüft.»
Eigentlich sollte meine Tochter längst gelernt haben, dass sie nicht Geld ausgeben kann, das sie nicht hat. «Und wenn Du Dir von Deinem Ersparten erstmal nur einen Teil kaufst, und dann jedes Mal, wenn Du genug gespart hast, wieder ein Neues?»
«Unmöglich. Und mein alter Plönz fällt schon fast auseinander, Biiiittteee.»
Mir gehen die Argumente aus. «Ich kann das nicht alleine entscheiden. Wir werden Mama fragen.» Mama entscheidet am 18. Mai.

Diese Kolumne wurde zurückgewiesen, weil kurz vor einer Abstimmung weder die Zeitung noch ihre Kolumnisten Meinung machen dürfen.

Ich, der Steuermann

Dieses Gefühl, als ich die Steuererklärung in den Postkasten geworfen habe, diese unendliche Befriedigung. Beide Fäuste geballt und dann dieses erlöste «Ja! Ja! Jaaa!», wie einst Boris Becker. Nein, nicht wie in der Besenkammer, sondern wie damals, als er mit 17 Jahren Wimbledon gewonnen hat. Ich hab das Ding also wieder mal auf den letzten Drücker ausgefüllt. Nicht, dass ich Sachen vor mir herschiebe, aber mal ehrlich: Wer wuchtet sich schon gerne selber auf die Schlachtbank. Ausserdem brauche ich den Druck. Panik ist meine Muse.

Überhaupt – so eine Steuererklärung ausfüllen ist sowas von freudlos, da ist sogar eine Darmspiegelung eine echte Alternative. Und dann war da immer wieder diese nagende Frage: Zahle ich Vater Staat nicht schon genug? Überall sind schon Mehrwertsteuer und Zölle drauf, die Bank, der Tankwart, der Wirt – alle knöpfen mir Kohle ab für den Fiskus. Ich kann mir den Staat bald nicht mehr leisten. Wenn das so weitergeht, mach ich den Dépardieu und trete aus der Staats- und Gemeindesteuer aus.

Wo wir gerade dabei sind: Habe ich schon erwähnt, dass ich einer der letzten Raucher bin? Jedes mal, wenn einer von uns das Laster aufgibt, wird das Päckchen einen Franken teurer. Ich finanziere die AHV schon fast im Alleingang. 2,3 Milliarden kassiert Bern durch die Tabaksteuer. Wer da Nichtraucher ist, der gehört eigentlich als Steuerhinterzieher in den Knast.

Kolumne im Tagblatt der Stadt Zürich vom 2. April 2014

Messi rollt (ungekürzt)

Neulich hat die beste aller Städte bei mir im Quartier eine Velo-Ampel montiert. Ich nahm das als sanften Hinweis, ich sollte mich wieder einmal in die Pedale schwingen. Das Velo war tatsächlich noch im Keller. Es ist kein Statussymbol wie die Hipster-Mobile, die den Zürcher Asphalt unsicher machen, sondern ein 80er-Jahre-Rennvelo aus der Manufaktur eines Zigarrenfabrikanten und hört deshalb auf den Namen «Stumpe». Es ist leicht und wie ein gutes Essen hat es mehrere Gänge. Meine früheren Velos hatten andere Namen: «Göppel», «Bäne», «Harley-Trampmeinsohn» usw. Nachdem ich Staub und Spinnweben entfernt,  es geölt, beatmet und die Bremsen getestet hatte, war es bereit zur ersten Fahrt. Stumpe und ich düsten runter zum See und die Erinnerungen setzten wieder ein: Insekten. Ohne Helmvisier oder Frontscheibe hat man die kleinen Biester in Augen, Ohren, Nase und Mund. Nächstes Flashback: Sobald man sitzend in die Pedale tritt, meldet sich die im Schritt wechselseitig gequetschte Anatomie. Einhändig fahren, neu ausrichten, und weiter zur nächsten Erinnerung. Nach dem ersten Kilometer melden sich die Sitzbeinhöcker. Haben die letztes Jahr auch so geschmerzt? Warum gibt es für Rennvelos keine bequemen Sättel? Dann hupt der Kerl auf der Gegenfahrbahn mich an. War das ein Freund? Keine Zeit zum schauen, der Kampf mit anderen Widrigkeiten verlangt meine volle Aufmerksamkeit. Da sind Tramschienen, Baustellen, Velokuriere, Schlaglöcher und andere Verkehrsteilnehmer die einen daran erinnern dass man sich eigentlich mit einem gefährlichen Spielzeug auf der Strasse gewagt hat. Am See habe ich endlich Zeit, die SMS zu checken. Mein Kumpel von eben fragt «Vespa kaputt?» Und sofort wusste ich, mit welchem Zweirad ich morgen zur Arbeit fahre.

Kolumne im Tagblatt der Stadt Zürich vom 19. März 2014

Kulturfernsehen

Neulich ist mir aufgefallen, dass am Fernsehen recht viele Joghurtwerbungen gezeigt werden. Und es sind fast immer Frauen, die genüsslich die Milchsäurebakterien in sich hineinschaufeln. Ehrlich, ich möchte einmal im Leben so befriedigt dreinschauen, wie diese Frauen, wenn sie sich einen Löffel von der labberigen Pampe in den Rachen schieben. Und dann wird die Bazillenmilch auch noch angepriesen wie ein Medikament. Na ja, vom Preis her trifft das auch zu. Aber irgendwie muss die teure Fernseh-Werbung schliesslich finanziert werden. Da stellt sich die Frage nach dem Huhn und dem Ei: Sind Joghurts nur wegen der Werbekosten so teuer, oder sind sie so teuer, dass man sie nur mit TV-Werbung loswird? Immerhin bekommen mit Joghurtwerbung auch Privatsender ein wenig Kultur ins Programm. Aber zurück zum kulinarischen: Ekeln Sie sich auch vor dem halbtrockenen Teil am oberen Rand? Diese mehlig-bröcklige Konsistenz, die nichts mit der sonst so crèmig-süssen Verheissung zu tun hat? Aber wenn Sie es fein säuberlich mit dem Löffel wegkratzen und unter den Rest mischen, dann ist es wieder O.K. Um diese genussverzögernde Arbeit zu verkürzen, habe ich früher meine Joghis vor dem öffnen richtig gut geschüttelt. Damals hielt ich das für eine gute Idee. Wissen Sie was? Tun Sie’s nicht. Der Deckel könnte nicht fest sitzen. Ich musste die Küchendecke drei Mal streichen.

Kolumne im Tagblatt der Stadt Zürich vom 5. März 2014

Skischuhferien (extended Version)

Ich habe also meinen Winterschlaf unterbrochen und bin in die Skiferien gereist. Schneeberge, pralle Sonne und kristallklare Luft wie in einem Kitschbild von Bob Ross. Die Skihütte ist bezogen, die horrend teure Wochenkarte bezahlt, die Vorfreude gross. Dann sinken langsam die Erinnerungen an die letzten Skiferien ein. Spätestens beim Anziehen der Skischuhe wird mir wieder klar, dass der Sport völlig absurd ist, dass man sich in ein Gerät wirft, welches das Fussgelenk komplett ausschaltet. Nur schon das Anziehen ist eine Tortur. Hat da irgendein Scherzkeks meine Schuhe mit einer kleineren Grösse vertauscht und filmt mich mit versteckter Kamera? Wenn die Füsse endlich drinstecken, folgt die nächste Qual: Für das Schnallen schliessen muss ich mich so zusammenfalten, dass es mir fast wieder das Frühstück in den Hals zurück drückt. Meistens klemme ich mir irgendwo einen Finger ein. Warum tue ich mir das an? Skischuhe sind so ziemlich das uneleganteste, was man tragen kann. Klobig, kantig und bleischwer. Haben Sie in einer Bergbeiz schon mal ein Tablett mit Getränken für die ganze Tischrunde serviert? Das sieht aus, als arbeitete Robocop im Service. Die kleinste Eisfläche wird zur Todesfalle. Wenn Sie mal etwas total Würdeloses sehen wollen, stellen sie sich an die Treppe zu den Toiletten. Schauen Sie zu, wie ungelenke Klumpfüssler die Stufen hinunter poltern und sich krampfhaft am Geländer festhalten oder wild mit den Armen fuchteln, um auf der nassen Stiege die Balance zu halten. Der weichste Pulverschnee löst bei mir kein solch tief befriedigendes Glücksgefühl aus, wie der Moment, wenn ich die Folterstiefel ausziehen kann. Jetzt habe ich wieder 51 Wochen Ferien von den Skischuhen.

Kolumne im Tagblatt der Stadt Zürich vom 19. Februar 2014

So tschillig

Morgen beginnt Sotschi 2014. Putin hat ja schon im Vorfeld der Winterspiele für gute Laune gesorgt und alle inhaftierten Oligarchen in ihre schweizerische Heimat geschickt. Auch Pussy Riot dürfen wieder öffentlich lästern. Nur eines hat Wladimir Wladimirowitsch vergessen: Das Gesetz «gegen die Propaganda von Homosexualität» zu lockern. Dabei trägt ausgerechnet das russische Olympia-Team Outfits in Regenbogenfarben. Im selben Zusammenhang interessiert die erotischste Sportart überhaupt: Doppelsitzer Rodeln, Männer. Da liegen zwei Kerle in hautengen Anzügen aufeinander und donnern auf einem Schlitten den Eiskanal hinunter. Beide tragen Helme mit Gesichtsmaske. Ein Bild, das sich dem Aussenstehenden präsentiert wie die kleinste Lack-und-Latex-Fetisch-Parade der Welt. Man kann auch als Laie wahlweise die Stimmung im Team oder die Temperatur am Vordermann ablesen. Werden die alle im Ziel verhaftet? Was machen Putins Sittenwächter in den Nordischen Disziplinen, wo dutzende von Bi-Athleten unterwegs sind? Wird der Eiskunstlauf-Wettbewerb der Männer überhaupt stattfinden? Fragen über Fragen. Hatte Max Frisch einen Putin vor Augen, als er sein visionäres Prosawerk «Homo Phober» schrieb? Abgesehen davon sind die wahren Highlights die Auftritte der Zweierbob-Supermacht Jamaica und der von Slalom-Geigerin Vanessa Mae. Dabei sein ist alles.

Kolumne im Tagblatt der Stadt Zürich vom 5. Februar 2014

Todesdrohungen

Neulich war ich wieder am Geldautomaten und wurde von meiner Bank mit Gebühren belastet, weil ich Kohle aus einem Konkurrenzgerät gezogen habe. Was soll das? Muss ich Lösegeld zahlen um mein eigenes Geld freizukaufen? Ist doch frech sowas! Einen kleinen Teil der Barschaft habe ich am Kiosk ausgegeben, und dort schon der nächste Aufreger: Die verunstalteten Zigi-Päckli. Warum werden nur Raucher mit Todesanzeigen und hässlichen Bildern auf der Verpackung bestraft und nicht Trinker und Raser? Wie schick sähe das aus, wenn Jede Alk-Flasche zu drei Fünfteln mit Todesdrohungen und abschreckenden Bildern vollgepflastert wäre? Oder jedes Auto, inklusive die sauteuren SUVs, auch gerne Züriberg-Traktor genannt, mit einem Grossbild von einem Horrorunfall auf der Motorhaube und auf den Türen mit einer grossflächige Warnung daherkämen wie: «Autofahren kann Sie und Andere das Leben kosten»? Gibt’s nicht. Aber auf den Rauchern wird rumgehackt. Zigis werden teurer, während Benzinpreise stagnieren und die Alkoholpreise sinken. Warum die Raucher? Haben Sie schon mal gehört, dass einer im Nikotinrausch seine Ehefrau spitalreif geprügelt hat? Eben. Wenn schon gutgemeinte Warnhinweise, dann bitte überall. Aber was verlange ich von Politikern, wenn Entscheide von viel grösserer Tragweite anstehen, und die öffentliche Diskussion sich um so wichtige Dinge wie Apfelbäume auf Plakaten dreht.

Kolumne im Tagblatt der Stadt Zürich vom 22. Januar 2014

Silvesterball … erei

Ich habe mich im neuen Jahr schon mit einem Kinobesuch verwöhnt. Der Film war toll, aber den tiefsten Eindruck hat eine Werbung im Vorspann hinterlassen: Das Filmchen warb für eine bekannte Zürcher Apotheke: «Dreyhunderfümfesächzig Dääg im Johr offe». Ich habe mich ja schon an Berner und Bündner Radioten im Morgenprogramm gewöhnt, auch mit Walliser Sportmoderatoren kann ich umgehen, aber ein Basler, der für eine Zürcher Institution wirbt? Geht gar nicht! Apropos Basler: Roger Federer wird wieder Papa. Ich habe mich gefreut, wie wohltuend sich die Berichterstattung über seinen Nachwuchs von Anderen seines Berufsstands unterscheidet: Bei Federers ein Bild vom glücklichen Paar mit den schnuffigen Zwillingen, bei Boris Becker lediglich Fotos von einer Besenkammer. Zurück zum richtigen Leben: Ich war über den Jahreswechsel krank. Kein Fieber, aber ich fühlte mich, als sei ich gut verprügelt und durch den Schredder gedreht worden. Jedes Scharnier hat geschmerzt, auch der Kopf tat weh. Die Knallerei draussen hat da nicht wirklich geholfen. Wann hat denn eigentlich die Seuche angefangen?!?? Seit dem Millenium wähnt man sich an Silvester in einem Kriegsgebiet. Die Warlords in meinem Quartier müssen sich die Butter vom Brot gespart haben, um so hochzurüsten. Ich mag ja jedem ein bisschen Ballerei gönnen, aber muss man unbedingt Stalingrad nachspielen? Es wird jedes Jahr irrer. Was kommt 2015? Marschflugkörper?!??

Kolumne im Tagblatt der Stadt Zürich vom 8. Januar 2014

Eilig Abend

Das Rennen ist gelaufen. Die Geschenke sind verpackt, heute Abend wird besinnlich gefeiert. So besinnlich es eben geht, wenn die Schwiegereltern da, die Küche ein Chaos und die Kinder überdreht sind. Im Idealfall brennen am Abend nur die Kerzen und nicht der Baum, verstaubte Instrumente werden hervorgeholt und nur die Kinder und Oma kennen die zweite und dritte Strophe von «Stille Nacht». Nach der Geschenkorgie wird dann getafelt. Die ältere Generation kredenzt ein Traditionsmenu, das über Jahrzehnte zur Perfektion getrieben worden ist, und zum Dessert gibt es Weihnachtsguezli, die aber nicht halb so gut schmecken, wie die, die man am Vortag stibizt hat. Und weil’s so schön war, machen wir das morgen nochmals mit dem anderen Teil der Familie. Der Stephanstag ist reserviert für die Nachfeier mit Freunden. Der Höhepunkt ist die Verlosung der schlimmsten Geschenke, von denen jeder eines mitbringen muss. Mein Beitrag wird ein kotzgrünes Handy-Sofa sein, das mir von einer glückwünschenden Firma per Post zugestellt wurde. Wenigstens musste ich keine Freude über das Geschenk heucheln. Nach drei Tagen feiern ist die Leber in Bestform. Jetzt gilt es nur noch Silvester ohne Brummschädel zu überstehen. Die Empfehlung eines begnadeten Trinkers aus meiner Nachbarschaft gegen den Kater lautet: Nie nüchtern werden. In diesem Sinne – frohe Festtage!

Kolumne im Tagblatt der Stadt Zürich vom 24. Dezember 2013

Why Nacht S N

Jetzt ist wieder Hochsaison für Weihnachtsessen, dem grössten Quell von innerbetrieblichen Peinlichkeiten. Schon am Nachmittag dröhnen die Föhne aus der Damentoilette und jeder Spiegel ist besetzt. Da wird mit dem Lammfellroller Make-Up aufgetragen, Frisuren werden aufgetürmt und Farbtöpfe geleert. Die Geruchsemissionen ähneln einem drittklassigen Bordell. Die Männer reduzieren das Vorspiel auf Frisur richten und Rasierwasser nachschütten, schliesslich hat man sich schon am Morgen anständig angezogen. Der «geheime Ort» an dem die Fete steigt, entpuppt sich entweder als Waldhütte, Trendlokal oder Zunftstube. Beim Apéro werden Kleider und Auftritte kommentiert, als ob man die Leute zum ersten Mal sähe. Nach dem Run an die Tische – niemand will beim Kader sitzen – hat jeder das Gefühl, am anderen Tisch wäre es noch lustiger. Der Catering-Service ist verstärkt mit überforderten Wiedereinsteigern, die den einen alle 30 Sekunden nachschenken wollen, während andere verdursten. Spätestens nach Dessert und Digestif tut der Alkohol seine Wirkung: Irgendeine niedrige Charge traut sich endlich mal der Chefetage die Meinung zu sagen. Yes! Man wird noch Monate von dieser Szene reden. Dann wird die Musik lauter und die Tänzer dürfen sich profilieren. Stunden später folgt das grosse Abschleppen. Wer mit wem verschwunden ist, wird die Gerüchteküche bis in den Februar nähren. Ich freu mich jetzt schon.

Kolumne im Tagblatt der Stadt Zürich vom 11. Dezember 2013